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Dr. Walter Köck kommt aus Galtür in Tirol, Österreich.
Am 23.2.1999 gab es ein furchtbares Lawinenunglück in Galtür im Paznauntal im österreichischen Tirol. Da war Dr. Walter Köck zunächst als Medizinalrat zur Versorgung der Verletzten gefordert. Doch bald darauf brach das Handy- und Telefonnetz zusammen. Die Zufahrt nach Galtür war durch die Lawine versperrt. Viele Urlauber waren dort mit den Dorfbewohnern eingeschlossen. Um die Verbindung nach außen, besonders zum roten Kreuz und zu anderen helfenden Stellen in Innsbruck, sicherstellen zu können, wurde Dr. Walter Köck zum Abend hin gebeten, eine Funkschiene über Amateurfunk aufzubauen. Das realisierte er erst über 80 m, etwas später auch über das Zugspitzrelais auf 70 cm. Auch letzteres, sonst als Monte Krawallo verschrieen, übte in den 3 Tagen der Not strenge Funkdisziplin und wickelten keine unnötigen Gespräche über diese Frequenzen ab. Es wurden Evakuierungen und die Versorgung der Eingeschlossenen organisiert. Dazu mußte der Ansturm der Medienleute kanalisiert werden. All dies wurde über Funk von Dr. Walter Köck organisiert. Bei dem Unglück waren 31 Tote zu beklagen. Doch der Zusammenhalt im Dorf nach der Katastrophe und die Unterstützung von allen Stellen war großartig, so daß alles wieder inzwischen aufgebaut werdenkonnte. Dr. Köck wurde Ehrenbürger seiner Stadt. Sein von ihm gelebtes Motto lautet: Amateurfunk ist gelebte Solidarität. |
Die stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Bentheim, Frau Hoon, überreicht Dr. Walter Köck die goldende Antenne. |